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DB Schenker Rail testet WINGLINER im Automotive-Verkehr

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(Wolfsburg, 2. März 2010) Eine neue Box zum Transport von Automobilteilen für die Volkswagen AG hat der Bereich Automotive von DB Schenker Rail in Wolfsburg präsentiert. Die so genannte Automotive Parts Box wird zunächst im Auftrag von Volkswagen Logistics bei der Belieferung des neuen Volkswagenwerkes im russischen Kaluga zum Einsatz kommen. Ab April sollen die von den Experten der Schenker Automotive Railnet (SAR) GmbH gemeinsam mit der Volkswagen Logistics speziell für die Automobilindustrie entwickelten neuartigen Automotive Parts Box für mehrere Monate auf der Relation Wolfsburg-Kaluga getestet werden, ehe im Sommer die Entscheidung über eine Serienfertigung fällt.

"Mit dieser Innovation wollen wir für unseren bedeutenden Kunden Volkswagen die Prozessabläufe vereinfachen und beschleunigen. Unsere Transportbehälter sind ein flexibles Equipment. Sie ermöglichen neuartige Lösungen - hinsichtlich des transportierten Volumens sowie vor- und nachgelagerter Be- und Entladeprozesse auch über Systemgrenzen hinweg", sagte Axel Marschall, Leiter Automotive bei der DB Schenker Rail GmbH.

Für den Transport dieser neuartigen Boxen hat DB Schenker Rail auf das bewährte Wingliner System zurückgegriffen. Dieses bietet drei Meter Lade-Innenhöhe und damit ausreichend Raum für die spezifischen Ladegestelle. Herkömmliche Container verfügen über 2,69 Meter Ladehöhe. Der Wingliner kann bis zu 26,5 Tonnen Material fassen und per Kran bzw. mobilem Umschlaggerät gehoben werden. Der Wechsel von der mitteleuropäischen Normalspur auf die Tragwagen der russischen Breitspur erfolgt so ohne Zeitverzug mit den vorhandenen Krananlagen. Der Wingliner ist beladen zweifach aufeinander stapelbar.

Bislang beliefert DB Schenker Rail den 150 Kilometer südwestlich von Moskau gelegenen Automobilstandort Kaluga mit Montagesätzen. Die Teile werden aus Tschechien, der Slowakei und Deutschland nach Kaluga befördert und dort montiert.

Die zweite Ausbaustufe des Werkes Kaluga umfasst einen eigenen Karosseriebau, eine Lackiererei sowie eine Endmontage. Dann ändern sich auch die Anforderungen an die Automotive-Experten in erheblichem Umfang.

Künftig müssen die Montagesätze in Einzelteilen und Modulen ins Werk und direkt ans Band geliefert werden.

 

links im Bild Thomas Zernechel, Leiter Konzernlogistik und Sprecher der Geschäftsführung Volkswagen Logistics GmbH & CO. OHG und rechts Axel Marschall, Leiter Automotive DB Schenker Rail
im Hintergrund der Wingliner für DB Schenker